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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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143
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Erster Th eil. >4^

Fleuch dahin, o Secl'chen, seyFroh und frei,

Mir ein Bild, was ich seyn werde,

Wenn die Raupe dieser Erde,

Auch wie du ein Zephyr ist,

Und in Duft und Thau und HonigJede Blüthe küßt.

Der erste Nachtigallenausflug.

Ein Kinderlied.

Der Tag kaum durch die Wolken drang,

Als schon die junge NachtigallIm Neste zarten Flügel schwang,

Und sang mit Freudeschall:

Heran, willkommen schöner Tag,

Der endlich mich ins Freie ruft,

Mir endlich, die so lang hier lag,

Zuerst verleihet Luft!

Werl? heut zuerst die Welt durchweh»,

Und singen hoch auf freiem Baum,

Viel neuer Art Gespielen sehn,

Und neuen Wunderraum."

Trau nicht, sprach Mutter Nachtigall,

Trau nicht, o Kind, dem Wunderraum,Es giebt auch treulos süßen Schall,

Und Körnchen unterm Baum!