Herders Gedichte.
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Blättern je der Vorsehung Buch?
Je einst Ernte der Sunt! jener verflogenenErdbegrabnen, gemodertenKeime Frühling? und rauscht Aehrcngesild hinab,Rauscht durch Früchte belasteteZweige; siebet erstaunt, sich die verworreneSchattensabcl zum PrachttriumphSammlcn! sichet erstaunt, Krümmen und Mißge-stalt
Sich zur Schöne des Ganzen ziehn! —Schicksals Schwestern! o sprecht! wie oder liegen
mir
In der nächtlichen Zukunft SchooßDort noch immer das Heer wartender Scharrer?
harrt
Meinem Gange noch bis an's ZielUngcwittec? ich hör', höre sic fernher schonFlügel schwingen „wir werden seyn„Wie wir waren! o Sohn schaudernder Mitter-nacht,
„Wie wir waren!" Ihr brauset mirMeinen Wandrergesang, Stürme! du, feurigerZeuchst du, Wettcrgebarcrin,
Haupt hinüber mir schon! rauschet des UngestümsFittig, Sterneberaubt, mich schonNeue Wüsten hinan! drohendes Waldgebirg'Unbetretner, verwebeterDorngesilde durchan! Ach des ErmüdendenLebenswege! „wir werden seyn„Wie wir waren!" — Wohlan, Wandrer, sic wa-ren nie
Feige Krümmen des Schlangen - Gangs!Wandrer, höre Triumph! siehe, sie werden fern