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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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Seite
134
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Herders Gedichte.

r3H,

Blättern je der Vorsehung Buch?

Je einst Ernte der Sunt! jener verflogenenErdbegrabnen, gemodertenKeime Frühling? und rauscht Aehrcngesild hinab,Rauscht durch Früchte belasteteZweige; siebet erstaunt, sich die verworreneSchattensabcl zum PrachttriumphSammlcn! sichet erstaunt, Krümmen und Mißge-stalt

Sich zur Schöne des Ganzen ziehn!Schicksals Schwestern! o sprecht! wie oder liegen

mir

In der nächtlichen Zukunft SchooßDort noch immer das Heer wartender Scharrer?

harrt

Meinem Gange noch bis an's ZielUngcwittec? ich hör', höre sic fernher schonFlügel schwingenwir werden seynWie wir waren! o Sohn schaudernder Mitter-nacht,

Wie wir waren!" Ihr brauset mirMeinen Wandrergesang, Stürme! du, feurigerZeuchst du, Wettcrgebarcrin,

Haupt hinüber mir schon! rauschet des UngestümsFittig, Sterneberaubt, mich schonNeue Wüsten hinan! drohendes Waldgebirg'Unbetretner, verwebeterDorngesilde durchan! Ach des ErmüdendenLebenswege!wir werden seynWie wir waren!" Wohlan, Wandrer, sic wa-ren nie

Feige Krümmen des Schlangen - Gangs!Wandrer, höre Triumph! siehe, sie werden fern