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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
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129
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Erster Th eil. 129

In wüsten wilden Meers? hin über'n SpiegelDes Abgrunds ? über'n Rund

Der Schöpfungsstätte? Du! wie lange Wüllen,

Wir Pilger! in der Einöd' dann?

Wo uns kein irrer Vogel singet! keineVerirrte Nachtigall! - - -

Nicht zweifle, Freund! Sich ! über uns hangt HimmelAuch dann hangt Himmel über Dir l

Wenn Alles rückblcibt! Hoffnung nicht! Ich treteAufs schwarze Tedesschiff

Mit Hoffnung. Zittre, Charon, nicht! du fahrestO Charon ! einen Göttcrfohn!

Ein Mcnschcnwesen! Mehr als Teurer führt uns!Da ruft schon StimmeLand!"

Der Genius der Zukunft. *)

-.769.

Vom dunkeln Meer vergangener Thaten steigtEin Schattenbild in die Seel' empor!

*) Der Verfasser glaubt aus langen innigen Bemer-kungen seiner Seele, daß aus der Summe dervergangenen Lebenserfahrungen im Grunde desGemüthes gewisse Resutlare, Axiome des Lebensliegen bleiben, die in schnellen oder ganz unge-wissen Verlegenheiten, wo die kalre Vernunft

Herders Werke Lit. u, Kunst. XV. I Se-ilcAte. I.