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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
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123
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Erster Theil.

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Als der Verfasser an einer Archäologie desMorgenlandes arbeitete.

Im Hain der hohen Göttergesichte (NachtUmhüllte rings mit Traume den wachen Geist)

Da ging ich in den Labyrinthen

Ferner Aeonen und stand am Abgrund'

Des Anfangs. Welten, Volker und Zeiten, wannBegonnen sie? wann riß nach unendlichenRuh - Ewigkeiten sich ihr Rad nun

Feurigen Schwungs in den wüsten Acther?

Du Erd' und du, o kleinere Erden - Welt,

Du Mensch, ein Thier und Engel, ein SonnenstrahlIm Staubgcwebe! Welche SonneTrof dich zusammen, in welchem Thale?

Und standst und dachtest! Sähest die junge WeltMit Königsblicke, fühletcst HarmonieDer Wesen um dich, fühltest in dir

Kräfte der Gottheit, der Schöpfung Kräfte.

Die ihn erzogen, Mütter - Aeonen, ihnVom träge» Staube, Sonnen und Pol vorbeiDurch Empyreums und des AbgrundsGoldne verschlossene Thore führten;

An eurem Busen, sprechet, wie lange lagDer Säugling Weisheit lallend? Wie lange gingDer Menschengeist durch Regionen,

Völkcrumwalzungen, Licht und Dunkel