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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
105
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Erster Theil. r o5

Denn ein Gesicht zur Zeit der SabbatsstilleSah ich, entzückt den Blick emporgewandt:

Sah: in Obaddons Wolkenhülle,

Das Fcu'rschwert in der Hand,

Sank auf des Sturmes Flügelwagcn niederEin Todesengcl! und cs schrieb sein Stab,

(Wie Belsazern so zittern mir die Glieder!)

Er schrieb zum Flammengrab

Der Königs stadt ein Mene Teckel!heut«Jehovahs Wohnungen, seich Tempel! heutSein Heerd!" Dein Pallastgold die BeuteDes Glutstroms!Asche seich!"

Da floß von Cherubs Schwert ein Funke nieder(Wie jener Stern Abaddon) und sein FußSankt' Sturm ihm nach, schwarz am Gefieder:

Da ward der Funk' ein Fluß

Von Wirbeln himmelhoher AetnaswellenUnd Bergen Rauchdampf, den der Würger sichZum Siegskleid umwand, und die SchwellenDer Erde krümmten sich

Da zischten nieder Güsse Funkenregcn,

Bis hier und dort ein Pharos, wie ein HeerVon Riesen flammt' und allerwegenFloß siebenfarbicht Meer,

Auf dem der Sturmwind ritt, und Schreckensauste - -

O weint, und mischet mächt'gen JammertenZum Ach, das die Verzweiflung brauste!

Zum Ach, das hier ein Sohn