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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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104
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Herders Gedichte.

Sanfter Schlaf, der dich erfandBirgt auch diese Sorgen!

Grauer Schleyer hüllet sie.

Und am schonen MorgenIst selbst der SchlafgedankeWie Traum ! schon Traum mein SchkafgebcftDas - du weißt es, was? erfleht lZu wiegen mich in SchlaftZu wabnen noch im SchlaftTheure, ferne Lebensfrcunde. Schirme,Beschirme sie Gott!

Schlaf und LebenswachcnSendest du der Menschenzcit,

Ja alles Traume!

Ueber die Asche Königsbergs. *)

Ein L r a u e rg e sa n g»

1764.

Ich sah! (der Seher bebt, es anzusagen:Noch ist sein Auge Nacht! Ist Volk um mich«Das hör' und heul' den Trümmern Klagen,Beasch' und bücke sich!)

*) Bei Gelegenheit der den 11. Nov. iMk. daselbstentstandenen große» Feuersbrunst.