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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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Herders Gedichte.

Siehe,, sie sinh gekommen. Mein Einig und Al-len Geliebter,

Ferne von meinem Blick, schmachtet und siechetund krankt.

Gedanken dev Eifersucht,

Was wollt ihr, Gedanken, die in furchtbarer Ge-berdung

Mein verwirrtes Gemüth regen und schwellenempor?

Seyd ihr Argwohn? Schleichet in mir vom Haar

der Alccto

Eine Schlange, die sich Furie-Eifersucht nennt?

Ach, ich fühle den Frost der Holle mir nahe dem

Herzen;

Mir entweicht der Vernunft ruhiger goldenerStrahl.

Sage, was that ich dir, o Liebe, daß du mich also

Quälest? Oder war ich deiner Geschenke nichtWerth?

Fandest du treulos mich,, mich, deine Getreueste?

Göttin,

Nimm die Quaalen von wir, sende der Schul-digen sie.