Erster Th eil.
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Die Nebenbuhlerin.
Du, die meinem Geliebten so Wohlgefallen, (ent-zücket
Spricht er noch jetzt von Dir, preiset dein gol-denes Haar,
Deinen lieblichen Mund und die sanft - anmuthigen
Reden,
Voll von Grazie-Zier,) Du, die Bescheidenheitselbst,
Sage mir, wenn du zu ihm so lieblich sprachest,
empfand er
Nichts? und hörte dich an, ruhig, gelassen undkalt?
Oder wandt' er zu D>r, wie Er zu Mir sie auch
wandte,
Seine Blicke? Verwirrt war er, der liebendeBlick,
Und er glühte sich an, an deinen leuchtenden Augen,
Und — ich weiß es — Du schweigst? stehestzum Boden hinab?
Schaamroth? — Red'! Antworte! — Doch nein!
Ich bitte dich, schweige,
Wenn du mir sagen willst, daß er dich jetzonoch liebt.