Erster Theil.
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Wäret ihr Menschen einst, ihr luftigen Geister und
Nymphen,
Fühltet ihr Freud' und Leid je in der liebendenBrust,
O so säuselt und rauscht und sagt ihm, was ich
empfinde,
Was, dem Geliebten fern, sehnend die Liebendefühlt.
Die Trauerboten.
Ach! wohl sagte mir das die leise Sprache des
Herzens,
Und die gepreßte Lust, und der vertrocknete Bach,
Und das niedergebeugte Gras, und die trauernde
Blume,
Und die Sonne , die mir eine Verhüllete schien;
Auch mein Vögelchen sagte mir das: statt froher
Gesänge
Stimmt' es Klagen nur an, Klagen im ahnen-den Ton;
Und die Fischchen spielten nicht mehr in der glänzen,
den Welle,
Zephyr scherzte nicht mehr unter den Blüthenam Bach;
Alles schwieg, als wollt' cs in tiefer Trauer mir
sagen:
„Nüste dich', Freundin, es naht Angst dir undJammer und Schmerz."