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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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Erster Theil.

Wie sie der Zeiten rastlos gehnder SchrittIhm aufdringt, wie die große Mutter ihmIn ihrem Schooße bildet Herz und Haupt.

Was ist von Deinen Zehen tausendenGedanken Dein? Das Reich der Genien,

Ein großer untheilbarcr Occan,

Als Strom und Tropfe floß er auch in dichUnd bildete Dein Eigenstes. Was istVon deinen zehett-zehen tausendenEmpfindungen das Deine? Lieb und Noth,Nachahmung und Gewohnheit, Zeit und

Raum,

Verdruß und Langeweile l^nben DirEs angeformt und angegossen, daßIn Deinem Leim Du neu es formen sollstFürs große, gute, ja fürs beßre All.

Dahin strebt jegliche Begier; dahinJedweder Trieb der lebenden Natur,Verlangen, Wunsch und Sehnen, Tha-

tigkeit,

Und Neugier, und Bewunderung, und

Braut -

Und Mutterliebe. Daß vom inncrn KeimDie Knospe sich zur Blum' entfalt' und einstDie Blum' in tausend Früchten wiedcrblüh'.

Den großen Wandelgang des ew'gcn AllsBefördert Luft und Sonne, Nacht und Tag.

Das Ich erstirbt, damit das Ganze sey.--

Was ist's, das Du mit Deinem armen IchDer Nachwelt hinterlassest? Deinen Namen?