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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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Herders Gedichte.

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Und bieß er Raphael; an RaphaelsGemahlden selbst vergeh' ich gern den Mann,

Und ruf entzückt: ein Engel hats gewählt.

Dein Ich? Wie lange kann und wird es dannDie Nachwelt nennen? Und am Namen liegt»?

So nennet sie mit dir auch Mavius,

Und Bavus, Stax, und Ne c 0 - Her 0 st ra t.

Nur wenn uneingedenk des engen JchsDein Geist in allen Seelen lebt, Dein HerzIn tausend Herzen schlaget; dann bist duEin Ewiger, Allwirkendcr, ein Gctt,

Und auch, wie Gott, unsichtbar-namenlos.

Persönlichkeit, die man den Werken eindrückt,Die kleinliche, vertilgt im besten WerkDen allgemeinen cw'gcn Genius,

Das große Leben der Unsterblichkeit.

So lasset dann im Wirken und GemüthDas Ich uns mildern, daß das beßre Du,

Und Er und Wir und Ihr und Sic es sanftAuslöschcn, und uns von der bösen UnartDes harten I c h unmcrklich - sanft bcfrcin.

In allen Pflichten sei uns erste PflichtVergessenheit sein selber! So gcrathUns unser Werk, und süß ist jede That,

Die uns dem tragen Stolz entnimmt, und freiUnd groß und ewig und allwirkend macht.Verschlungen in ein weites Labyrinth

Der