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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
60
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Deinen Sinn fürs Größere und Größte,Und dttn Mutterherz , Natur,

Gabst du uns. DaS Bessere und BesteWeckt uns stets und lebt im Ganzen nur.

L.

Das Ich.

Ein Fragment.

Willst du zur Ruhe kommen, flieh, o Freund,Die ärgste Feindin, die Persönlichkeit.

Sic tauschet dich mit Nebcltraumen, engtDir Geist und Herz, und quält mit Sorgen dich,Vergiftet dir das Blut, und raubet dirDen freien Athem, daß du, in dir selbstVerdorrend, dumpf erstickst von eigner Lust.

Sag* an: was ist in dir Persönlichkeit?

Alls in der Mutter Schoos von Zweien duDas Leben nahmst, und, unbewußt dir selbstAn fremdem Herzen, eine Pflanze, hingst,

Zum Thier gediehest, und ein Menschenkind(So saget man) die Welt erblicktest; DirErblicktest sie noch nicht; sie sähe Dich,

Von deiner Mutter lange noch ein Theil,

Der ihren Athem, ihre Küsse trank,

Und an dem Lebensquell, an ihrer Brust