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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
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Erster Thcil.

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Jugendlich-unbesorgt, munter und rüstig amWerk,

Zieht vom vollesten Rocken den bunt.n Faden; cs

weiter

Lachesis ihn; sie hebt schwebend und leichtihn empor.

Atropos schneidet Doch nein! mit weggewen-

detcm Antlitz

Säumt sie zu schneiden, die Hand fühlet denkommenden Schmerz.

Wandelte, Jungfraun, Euch zu Lebenszeiten

der Künstler?

Oder hob er in euch Diese zu Göttern empor?

Jugend, du bist die Klotho; Du, Lachesis,

weite den Faden

Grazienhaft; und dann, Atropos, schneidebeherzt.

Glaube, Liebe und Hoffnung.

Ein Gemählde von He inrich M eyer.

Heilige Grazien Ihr, ihr Huldgöttinncn der

Mcnschbcit,

Welch ein fröhliches Bild mahlte der Künstlerin euch!

Nicht mit Blumen, er band euch mit der Kette des

Lebens;

Muntere Kinder ziehn wallend hinauf und hinab.