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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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Erster Th eil.

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Ernst und sanft. Auch lehret ihn bald die ambrosi-schen Künste

Wohlzugefallen; sie sind allen Unsterblichenwerth."

Gerne verrichteten sie ihr Amt; o Wunder, und

lernten

Jede vom Amor mehr, als sie den Knaben ge-lehrt.

Seitdem stehen sie, Lieb' und Huld, auf Einem

Altäre;

Huld macht Liebe; sich selbst mnnet dieLiebe nur H u l d.

Die Birke über dem Grabe.

Frühlingsbirkc, du stehst hier über dem Grabe der

Schwester

Herbstlich einsam, und streust Blätter undThräncn darauf.

Deiner unschuldigen Brust will ichs vertrauen: Sic

sproßte

Dir gleich, leise vom Hauch himmlischer Lüftebewegt,

Ach und vermochte nicht zu bestehn dem Sturme des« Winters;

Säusle, jungfräulicher Baum, säusle der Schla-fenden Ruh.