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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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H e rderS G e d i chte.

So oft der Frühling wiederkchrt,

Wird Plstlomele wiederkehren.

Und jeder Vogel scherz und paartSich fröhlich dann in seiner Laube ;

Der Schmetterling nach seiner Art,

In ihrer Art die treue Taube.

So oft der Frühling wiederkchrt,Wird dieser B»Lch von Rosen glühen;

Die schönste Rose, lieb und wcrth,

Wird an der Brust der Schönsten blühen.So lange Nacht und Tag sich mischt,

Und uns des Himmels Sterne segnen,Wird in der Dämmerung erfrischtMit Liebe Liebe sich begegnen.

So oft der Frühling wiederkchrt,Ertönen neu der Freude Lieder;

Doch, Jünglinge und Mädchen, hört!

Uns kehret er nicht immer wieder.

So lang' indeß die Hora dochMc Einen Frühling will gewahren,

So lange wird mir Liebe noch,

Der Jugend Liebe wicderkehren.

HuN) und Liebe.

Als die Mutter der Liebe den schönen Amor gcbohrenSprach zu den Grazien sie:Ziehet den Änabcn mir auf