Druckschrift 
Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
39
Einzelbild herunterladen
 

Erster Th eil.

ZS

7

Freund der Menschen, holder Gott!Unser halbes LebenWard, dem Ungemach zum Spott,Deincc-Hand gegeben.

Und sic herrscht im Reich der Ruh;Purpurblumcn lassest duAuf uns niedcrschweben.

Zweite Stimme.

Schönbckranzter Jüngling, sev,

Sey auch mir willkommen,

Der so oft dem Sklaven treuSeine Last entnommen,

Der die Fessel ihm zerschlugUnd durch neuen süßen TrugSein Gemüth entglommen.

Unsrer Hoffnung Flügel hebtKühner sich in Traumen.

Du, der sie mit Muth belebt.

Warum willst du säumen?

Komm mit deiner süßen Macht,

Uns geleitend durch die NachtZu den lichten Haumen,

Beide Stimmest.

Die, seit Psyche niedersankAus geliebten Auen,

Sie sich sehnt AconenlangWiederum zu schauen,

Wo in reinem süßen Ton

,O