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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
37
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Erster Thcil.

Z7

So nennet Gottes KreaturNur schweigend seinen Ruhm;

Sie blüht in wirkender Natur,

Ihr selbst ein Eigenthum.

Der Schöpfer zeigt sich nicht, und kühnVerkennt der Thor und läugnet ihn.

Das Glück.

Nicht knie ich vor der blinden Göttin Wagen,Die Kronemsireuend dort mit schwarzen Nossen fahrt;Auch Jene, die ein Rad und leichte Flügel tragen,Ist eines trauenden Gebets nicht werth.

Mein Glück fey Sie, dis mit der Weisheitthronet,

Das Ruder thätiger Vernunft in ihrer Hand;

Sie, die dem stillen Fleiß, der mit sich selberwohnet,

Die Trefflichsten der Gaben zuerkannt.

Aus reichem Füllhorn schenket sie ihm Früchte,Die ihm sein eigener gesunder Muth gewahrt:

Die schönste Perle blinkt auf seinem Angesichte,

Der Mühe Lohn: o mehr als Kronen werth.

Sic ists, die täglich ihm auch Blumen streuet,Und seiner Kinder Schaar hüpft sammlend um den

Thron