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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
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11
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Erster Th eil. "

Inbrünstig schwingst du dich auf zum HimmelUnd schlüpfst bescheiden zur Erde nieder.

Demüthig nistest du tief am BodenUnd steigst frohlockend zum Himmel wieder.

Drum gab, o fromme, bescheidne Lerche,

Du über Beifall und Stolz erhob'ne,

Du munt're Freundin des frühen Fleißes,

Drum gab der Himmel dir auch zum Lohne,

Die unermüdlich-beherzte Stimme,

Den Ton der Freude, den langen Frühling.

Selbst Philvmele, die Liedcrgöttin,

Muß deinem langen Gesänge weichen.

Denn ach! der Liebe, der Sehnsucht Klage»

In Philomelens Gesang ersterben;

Das Lied der Andacht, der Ton der Freude,

Das Lied des Fleißes hat langen Frühling.

Das Flüchtigste.

Tadle nicht der NachtigallenBald verhallend - süßes Lied;

Sieh, wie unter allen, allenLebensfreuden, die entfallen,

Stets zuerst die Schönste flieht.

Sieh, wie dort im Tanz der HorenLenz und Morgen schnell entweicht;