Vorrede.
VII
ich eine ziemliche Anzahl, wenn sie sich nicht beson-ders in jener Rücksicht auszeichnetcn, weggelassenIn diesem lebendigen Erguß gab ec ihnen selten dieletzte Feile, ob er gleich sonst auf Form und Har-monie des Gedichtes sehr viel hielt; denn er hattesie für einmal noch nicht zum Druck bestimmt. Ichkonnte es aber nicht über mich bringen, einigerHarten der Sprache wegen, diese geist - und scelen-volle Gedichte zu unterdrücken, und gebe sie hier,so wie ich sie fand, lieber in ihrem ursprünglichenEhatakter, als (vcrmepntlich) verbessert. Die erstenStudien eines großen Künstlers, in welchen frühsich sein Genius offenbart, haben für den Kennereinen großen Werth, und keinem fallt es bei, sieverschönern zu wollen. Den Geist dieser, auch derfrüher«, Gedichte, wer könnte ihn verkennen! einesolche Tiefe des Gefühls, ein so hoher Schwungund eine solche Kraft und Originalität der Gedanken,ein so offener Sinn für das Bedeutungsvolle in derNatur, ein so reiner Adel der Gesinnung, in die-ser energischen Sprache ausgesprochen, sind immereine seltene Erscheinung.
Viele andere seiner Gedichte sind in seinen pro-saischen Schriften zerstreut; damit die Freunde seinerMuse sie leichter aufsiuden können, zeige ich am Endean, wo solche stehen.
Sonnen - Adler, wo tragt dich auf Sternenbahnen die
Schwinge
Deiner mächtigen Kraft? Sage, wo badest du sehr,