Druckschrift 
Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
Entstehung
Seite
379
Einzelbild herunterladen
 

Ist der, den die Natur viel lehrt;

Die Lerncr schwätzen laut und viel ,

Und unverschämt, wie Raben, entgegenDem Vogel Zeus, dem königlichen Adler.

Wohlan, mein Geist! recht' deinen Bogen nunZum Ziel. Wen suchen unsre Ruhmespfeile,Gesandt aus milder Brust?

Nach Agrigent hin ziel' ich, und ich schwäreWahrhaften Schwur,

Daß keine Stadt in langen hundert JahrenDen Freunden solchen herzensmildcn,

Wohlthat'gen Mann gebracht,

Als Theron; obgleich UebcrmuthTrat ungerecht entgegen seinem Ruhm,

Und siel ihn an: der Rasenden GeschwätzWollt' seine guten ihm mit bösen ThatenDunkeln. Aber, wie der SandUnzählbar ist,

So slnd's die Freuden, die er andern gab;

Wer mag^sie auseczählen ?

Pindars dritter olympischer Siegsgesang.

Demselben Theron.

Den gastfreundlichen Tyndariden wünsch' ichAu gefallen, und der schöngelockten Helena,Da ich, das ruhmgcnannte AgrigentAu ehren, Therons olympischen