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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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378
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IX. Gesänge

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Wer aber harrend, dreimal hier auf Erden,Ueberall von allem Frevel reinDie Seele ;u erhalten sich erkühnte,

Tritt an den Weg des JeusNach Kronos Burg:

Wo der Ewiqsel'gen InselMeereslüfte rings umsäuseln,

Wo, wie Gold, die Blumen glanzen,

Auf dem Boden, aus den schönen Baumen,

Auf dem Meere,

Und sie flechten daraus sich KranzeUm die Arme, um das Haupt.

So sprach es Rhadamanthus rechter SpruchDen Bater Kronos sich zum tüchtigenGerichtsgenoffen gab, Nhea's Gemahl,

Die über alle ^

Am höchsten thront.

Auch Peleus, Kadmus, sind dort unter ihnen;Auch den Achilles hat die MutterDahin gebracht,

Nachdem sie flehend Jovis Brust erweichte;

Ihn, der den Hektor, Troja's festeUnüberwundene Saul', erschlug;

Der, der Aurora Sohn, den Aethiopicr,

Den' Lykeus auch, dem Tode gab.-

Niel schnelle Pfeile sind mir unterm ArmIm Kocher noch, die den Vcrstand'gcn tönen,Dem großen Haufen aber unverstandenAusleger fordern. Weise nur