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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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372
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Dicht vor den Füßen ihm erschien.

Da sprach zu ihm der Jüngling:

Sind, o Poseidon, dir die lieblichen GeschenkeDer Cypria je werth, so halt zurückDes Ocnomaus chrnen Speer,

Und bring auf schnellstem Wagen michGen Elis, und zum Sieg hinan.

Denn dreizehn Freier hat er schonErtödtet, und vcrzenchtDer Tochter Hochzeit.

Große Fahr

Ergreifet nie den unbchcrzten Mann!Wer dennoch sterben muß,

Was sollte der ein namenloses Alter,

Im Dunkeln sitzend, nutzcnlos verzehren,Untheilhaft jeder cdcln That?

Nein, mir sey dieser Kampf bestanden!Du aber gicb erwünschten Ausgang.

So sprach er, und vergebens waren nichtDie Worte, die er sprach. Der GottErfreute ihn, und gabIhm goldncn Wagen, und im FlugeUncrmüdetc Rosse.

Und also zwang er Oenomaus Kraft.Und nahm die Jungfrau zum Gemahl,Und zeugete sechs Heldenführer, Söhne,Die sich um Tugend müheten.

Er aber ruht an Alpheus Ufer jetzt,Genießend schöne TodtcnopferIn seinem rings umgangnen Grabe,