und das Epos.
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endlich ist fortwährend; auch hierin ist Homerein Muster. Wer der Griechen und Römer hattenicht, mittel- oder unmittelbar, aus ihm geschöpft?wer wird nicht aus ihm schöpfen? Hatte Miltonsein verlornes Paradies, wie er cs zuerst Willenswar, dramatisch bearbeitet; sein Drama wäre alssolches längst vergessen, oder seinem SamsonAgo-nist es gleichgeschätzt worden. In der Epopee da-gegen entwickelte sich sein männlicher Verstand, seinetreffliche Versisication und Sprache; sie fanden Raumsich zu entwickeln. Aus dramatischen Stücken be-halten wir Sentenzen; die Charaktere traten unSvor Augen; ihre Leidenschaften fühlten wir mit ih-nen. Eben aber dies stärkere Gefühl war auchdas kürzere; es ging vorüber. Die Epopee inihrer stilleren Wirkung, bei ihren größeren Maaßen,als je eine Bühne darstellen mag, füllet die Seele,und dauert. „Ob also, dürften wir mit Kl 0 p -stock fragen,
Längere WirkungNicht auch die größere sey?
Also, wem sind wir den Homer schuldig? DerGefangschule, d. i. einer Genealogie älte-rer Meister, die er übertraf und auf dem Punktder Reife treffend, selbst eine Schule nachlleß. SeinName heißt nichts mehr und minder als Meister-sänger, und so soll er ewig heißen. Glücklich,wer in der Reihe der Dinge auf einem solchen Punk-te den Schauplatz der Kunst betritt; glücklich, wermit natürlichen und erworbenen Talenten auf diesem