VII. Homer
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Gesangmeister zu Gesangmcister fortpflanzte. Dervierzehnte in dieser Reihe berühmter Sänger warHomer, dessen Name, wie seiner Eltern, seinesSchwiegervaters sogar für die Geschichte des Gesan-ges bedeuten. Evepcs hieß jener, dessen VaterMnesigenes war; seine Mutter Eumctis;deren Sohn also Homer, gleichsam Concert-meister des alten Gesanges, Vater einesbleibenden Epos, der jene Stimmen vereinig-te, indem er sie in eine Kunstform band, an denman fortan reihcte, was sich an ihn reihen ließ*).Jst's mit Anakreon und Aesop, unter den He-bräern mit Moses, David, Salomo, Jesai-as, unter den Sängern der Westwelt mit Ossianu. f. nicht auch also gewesen? Wie das bekannteHaupt des Homer ein identisch es Gebilde ist,das indeß sehr bestimmt und charakteristisch die Ge-stalt des göttlichen Sängers zeiget: so lasset uns dieSammlung der Gedichte betrachten, die seinen Na-men tragen. Uns sind sie H 0 merus, die Ge-sa m m t s t i m m e (Homophonie) der Gesangcsvor-welt, das aus vielen und vielerlei Sagen älterer Zeitkunstreich emporgehobene Epos.
*) Daß Aristote lesden Homer ohngefahr gleich-artig betrachtet, beweisen die letzten Kapitel sei-ner Poetik.