"o VII. Homer
aber ohne Fortschritt: denn was sollte der ganze
Streit auswirken, in welchem man ruf so ungleich-artigun Boden kämpfte? Homer konnte FcnelonsTclemach so wenig schreiben, als Fenelon die Odysseeund Jliade Wenn Ter.rasson jenes Gedicht fürdas vollkommenste Werk des menschlichen Geistes .hält und es in unsrer Denkart mit Recht preiset, sohat es Hausen von Männern gegeben, die dem Ho-mer eben ein solches und ein noch größeres Lob bei-legten. — Fehlen konnte es indessen nicht, daß manin diesem Kampf au'' Lücken stieß, die man sonstübersehen oder vcrtüncht hatte. Terrassen insonbcrhcit, der ein Heller, mathematischer Kopf und inantiquarischen Kenntnissen nicht unbewandert war,ob es ihm wohl ganz an poetischem Geist fehlte,warf hie und da kühne Blicke auf den Alten, dener übrigens für die Zeit, in der er gelebt habensoll, ungerecht tadelt.*) Die Verschiedenheit der Jliadeund Odysse blieb dabei nicht unbeachtet.
Dreister schritt d'Aubignac vor, der Jliadeund Odyssee für einen zusammcngcnäheten Teppichvieler Gesänge ansah und den Homer so gut als insLäugncn stellte.**) Da das seine, ein posthumes
*) Dissertation critique snr l'IIiacke cl'Doindreoü L l'ooeasion «ie ce Voeine on elierche leskegles li'une koeti^ue fonllss snr Is llaiso»et les exeinples äes tlnoiens et lies IVlollernes.p. i'^khe Verrasson. Var. 171g.llonjeetures ^crxieini ^ues ou Dissertation snri'IIialle, OnvraAs postbuine, tronve äsns les
reelierches «i'un Aavant. kar» 2715,