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Drei Jahrhunderte später führte Solon seineGedichte in Athen ein; und befahl sie, Reibab,also daß Ein Sänger den andern ablosete, zu sin-gen (s^ Zero,60X^5 Wenn keine
Jusammcnordnung (crur-Hsue^) in den Gedichten Ho-mers gewesen wäre, so hätte sie ihnen Solon, denwir aus seinen eignen Gedichten kennen, schwerlichgeben können. Also glaube man nicht, Er habe dieJliade und Odyssee geschaffen; er ordnete etwadie Rhapsodien, (so viel ihrer damals waren), wiesie im öffentlichen Vortrage folgen sollten, und trafdazu von Seiten der Sänger Vorkehrung. SeinVerdienst um die Erhaltung Homers war politifch.
So auch das Verdienst Pisistrat US undHipparchus. Ich zweifle, ob diese, übrigensverdiente Männer Dichter-Verdienst um denHomer haben, und in ihn bringen konnten, wasnicht da war. Als Fürsten ordneten sie, sie re-gulirten. Hätten sie dabei auch alle Weisender damaligen Zeit in einer Regulativ - Synode zuHülfe genommen; wir kennen ja den S im on i d e s,Anakreott,Onomakiitus u. f. aus eignenGedichten. Zu ihren Zeiten war jener Geist, derdie Jliade und Odyssee schuf, längst entwichen; siekonnten schwerlich hervorbringen, was nicht da war,aber was da war, konnten sie übersehen, te,-digiren und revidiren, ordnen (<s<«o'>rLU«Att'.)
Wie wenig man sich nachher an diese Redak-tion gekchrct, zeigt die Geschichte der Auslegung Ho-mers in den folgenden Zeiten; indessen bleibt den
Herders Werke z. schön. Sir« u. Kunst. X. ch 6ri'eck.