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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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260 V. H y l e.

Der gesetzte Muth.

An nichts verzweifle. Alles ist möglich; nichtsIst ohne Hoffnung; aber auch nichts der Bewund-

rung werth.

Der Vater der Götter macht aus Mittag' oftDie Nacht; das Licht verschwand bei der Sonne

Glanz

Und traurige Furcht befallt der Menschen Herz.

Nichts ist unglaublich; nichts ohne Hoffnung

ganz

Für Männer; aber auch nichts der Bcwundrung

werth.

Und sah'st du mit Delphinen des Waldes WildZm Meere weiden, und sah'st, daß jenem dortDer tobenden Wellen Sturm erfreulich seyAls festes Land und jenem ein nackter Fels.-

Archilochus.

Die Wünsche des Lebens.

Gesundheit ist dem sterblichen MannDas Erste; das Zweite Wohlgestalt;

Das Dritte Reichthum ohne Betrug;

Das Vierte, mit seinen Geliebten sich jung cr-

freun.

Simonides.