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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
Entstehung
Seite
258
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Denn was sollte mir auch des Getümmels quälende

Sorge?

Reichthum begehr' ich nicht, den blinden Freund,

der von Einem

Flieht zum Andern: ich mag der Ehre, des schwa-tzenden Traums nicht:

Ferne mit ihm zur Höhle der Circe. Göttlichen Ur-sprungs

Halt' ich es Schande für mich, wie ein Thier zu

fressen die Eichel.

Auch den zärtlichen Lotos, der süße Vergessenheit

einhaucht,

Vaterlands-Vergessenheit, auch der Sirenen Gesänge

Flieh' ich ; sie locken mich ab von der richtigen Straße

der Wahrheit.

Aber was ich mir wünsche, das bist du, göttliche

Pflanze,

Die das Gemüth mit stärkt und den Wahn der Mcy-

nungen wegtreibt.

Die mir das Ohr verstopft und das Herz von Lei-denschaft reinigt.

Also lehrend und lebend erwart ich ruhig das Ende.

Hyle.