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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
Entstehung
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sobald ich mir solchen als gegenwärtig denke und ihnfür mich oder für andere bezeichne.

Als Anschrift betrachtet, wird also das Epi-gramm nichts als die poetische Expositioneines gegenwärtigen oder als gegenwär-tig gedachten Gegenstandes zu irgendeinem genommenen Ziel der Lehre oderder Empfindung.

O daß Leßing lebte! Er sollte der Erstesepn, der diesen Abschnitt läse und der unparteiischeForscher des Wahren, der gegen sich selbst am streng-sten war, würde auch in dieser Kleinigkeit unparthci-.isch' entscheiden.

2. Ursprung und erste Gestaltdes Epigramms.

Wenn wir der Geschichte nachgehen und dasEpigramm als Zbufschrift bis zu seinem Ursprüngeverfolgen, wie erschcint's in diesem.Ursprünge?Rein historisch.

Die Alten, das heißt hier vorzüglich die Grie-chen schmückten ihre Gebäude und Denkmale, selbstihre Waffen, Tafeln, Gefäße und Hausrath mitInschriften; die Inschrift bemerkte aber nichts, alsetwa wer diesen Tempel, wer dies Denkmal errich-tet habe? wem und worzu es errichtet sey? u. f-,