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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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II. Nachlese

Seitdem flohn meine Nymphen das Licht. Dem

einzigen Bacchus,Sprachen sie, mischen wir uns, nie dem bluttrie-fenden Mars.

Die vergebliche Wohlthat.

Thue dem Bösen Guts; Du schöpfest Wasser im

Siebe,

Gießest den nährenden Quell in ein durchlöchertes

Faß.

Der Gesang des Lebens.

Wie die Tage der Menschen, so ist der Menschen

Gesinnung;

Wie sie, bös oder gut, Jupiter ihnen verhängt."

Nein, er verhängt nichts Böses; doch läßt er wech-seln die Tage,

' Daß du im Wechsel lernst immer derselbigc seyn.

Also schweift der Gesang in hoch und niedrige Stim-men;

Aber Kalliope winkt, nie zu, verlieren den

Ton.