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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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120 I. Blumen

Wie viel süßer den Kindern die eigne liebende

Mutter

Vor der Fremden; so ist uns vor dem Meere

das Land."

Die Grazien des Todlenreichs.

Die ihr auf diesen Bergen umhertreibt, weidende

Hirten,

Hört Klitagoras Wunsch, eines Begrabenen

Wunsch.

Laßt mir blocken die Schaafe, laßt hier sic weiden.

Der Schäfer

Sehe sich auf den Stein, spiele sein süßestes

Lied.

Und bekränze mein Grab mit den ersten Kindern

des Frühlings,

Und erquicke den Staub mir mit erfrischenderMilch.

Thut es, Hirten, dem Hirten. Auch bei den Ver-storbenen wohnen

Grazien und auch hier lohnen sie Liebe mit Dank.

Denkmale des Lebens.

Warum, o Denkmal, sind auf dich die Züge ger

graben ?

Hier ein Zügel, ein Korb, dorten ein rüstiger

Hahn?