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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
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I. Blume n

Das stille Grab.

Die Bahn des mühevollen Lebens geh'

O Wandrer, schweigend hin; es geht die ZeitAuch schweigend. Geh' du ihren leise» GangUnd lebe still dir selbst. Thust du es nicht;Im .Tode birgt dich doch das stille Grab.

Der Tod.

Mensch, du fürchtest den Tod? und bist ja lebend

im Tode;

Fliehst die Schatten? und trägst mit dir der

Schatten Gebiet,

Deinen Körper. Entfloh'n dem Kerker quälender

Schatten

Lebet einst auf dein Geist, mit den Unsterblichen

frei.

Die verblüheten Blumen.

Rosen blühen; es duften in . Knospen sprießende

Blumen;

Wiesen und Auen fccu'n fröhlicher Kinder sich

jetzt.

Aber, o Freundin, wir seh'n nicht der blühenden

Auen

Schöne Kinder, wir geh'n nicht in das fröhliche

Thal.