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I. B l u m c n
Das süße Finden.
Süß wie dem durstenden Wandrer in Mittagshitze
der Quell ist;
Süß wie nach Wintergcfahr Schiffern das blu-mige Land;
Also und lieblicher noch ists , wenn nach langer Ent-fernung
Glückliche Liebe zwei sehnende Seelen vereint.
Der Frucht bäum.
Beneidet mir, ihr schönbelaubtenFruchtlosen Baume, meine Früchte nicht.
Seht wie zerrissen ich an Zweigen bin!
Nicht meiner Kinder nur beraubet, auchAn Gliedern krank: denn ach! wie selten weißDer, welcher Früchte sucht, zu brechen sie!
Der Bock und der Wcinstock.
Nagender Bock, du benagst mich bis zur Wurzel.
Und dennoch
Bleibt in der Wurzel mir Saft, der dich als
Lpfer besprengt.