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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 10 (1821) Schriften zur griechischen Literatur
Entstehung
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38
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3g 1. B l u m e n

Ein N a t h se'l.

Wer ist die Göttin, die den Armen haßtUnd llebcr bei dem Reichen wohnet? denn'Sie weiß zu l.ben, sitzet gerne weich,

Geht sonderlich auf fremden Füßen gern,

Und liebet Salben, Kränze, süßen Wein,Was alles ihr kein Armer reichen kann:Drum flieht sie auch des Armen harten TrittUnd siegt dem Reichen nur so gern zu Fuß.

Antwort.

Des Glieder-lösenden Bacchus, der Glieder-lösen-den Venus

Glieder - lösendes Kind Podagra nennen sie

mich.

Das Bild der Liebe.

Immer tönet mir noch im Ohr die liebliche Stimme,Immer schwebet da noch vor mir ihr weinendes

Bild.

Weder Nacht noch Tag kann Ruhe schaffen dem

Herzen,

Dem die Liebe sich selbst ein in das Innerste grub.