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I> Blumen
Der Hafen.
Falsche Göttin des Glücks, und du süßtäuschende
Hoffnung,
Lebet wohl und betrügt, wen und wie lang' ihr
ihn wollt.
Ich bin jetzt in dem Hafen, ein armer Mann; aber
Freyhcit
Wohnet mit mir und Muth, reiche Tyrannen zu
fliehn.
Die tau sehende Hoffnung.
Wenn des Glückes Gefährte, die süsse Hoffnung,
zuweilen
Auch die Sterblichen tauscht, oder mit Zögern ge-währt ,
Was sie gewähret; wohl! ich bin ein Sterblicher,
zögernd
Nähre sie lange mein Herz, täusche mich lange
so süß. -
Gerne laß ich mich täuschen, und bin kein murren-der Weiser;
„Flieht ihr Sorgen!" so singt täglich Anakreon
mir.