Sechstes Buch.
S33
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Die unmenschliche Mutter.
Eine Mutter schleppte ihre einzige Tochter anSUfer, um sie den Weißen zu verkaufen.
O meine Mutter! Dein Schoos hat mich ge-tragen , ich bin die erste Frucht deiner Liebe: wasHab' ich gethan, um die Sklaverei zu verdienen?ich habe dir dein Alter erleichtert; habe für dich dasFeld gebaut, für dich Früchte gebrochen, für dichdie Fische des Flusses verfolgt; habe dich vor derKalte bewahrt, in der Hitze dich unter duftend»Schatten getragen, bei dir gewacht, wenn du schliefst,und die Insekten von deinem Gesichte gescheucht.O meine Mutter, was wirst du ohne mich werden!Das Geld, welches du für mich bekommst, wird dirkeine andre Tochter geben. Im Elende wirst duumkommen, und mein größter Schmerz wird seyn,daß ich dir nicht helfen kann. O meine Mutter!verkaufe deine einzige Tochter nicht!
Fruchtlose Bitten! Sie ward verkauft, mitKetten belastet auf das Schiff geführt, und verließauf immer ihr theurcs, süßes Vaterland.
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