IX. Lieder der Wilden.
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Unglückliche Tage.
Furchtbarer Niang! warum öffnest du meinenSchool an einem unglückseligen Tage?
Wie süß ist das Lächeln einer Mutter, wenn siesich neitt über das Antlitz ihr>s Erstgebohcnen! Wiegrausam der Augenblick, wo eben diese Mutter ihrenErstgebohenen in den Fluß wirst, um ihm das Lebenzu nehmen, welches sie kaum ihm gab!
Unschuldiges Geschöpf! der Tag, den du sichst,ist unglücklich; und alle, die auf ihn folgen, stehnunter seinem traurigen Einfluß.
Wenn ich dich leben lasse, wird Häßlichkeit dieBlülhe deiner Wangen zerstören , ein hitziges Fieberwird deine Adern durchglühen; umringt von Leidenwirst du aufwachsen; der Saft der Pomeranzen wirdauf deinen Lippen bitter werden; ein vergifteter Hauchwird den Rsts verdorren, den deine Hände pflanzenwerden; die Fische werden deine Netze auskundschaf-ten und fliehen; kalt und ohne Süßigkeit wird derKuß deiner Geliebten fern; Traurigkeit wird dichin ihren Armen verfolgen.
Stirb, o mein Sohn, stirb Einmal, um nichttausendmal zu sterben!
Grausamer Zwang, furchtbarer Niang!