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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
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520
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VIll, Deutsche Lieder.

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Und sprach bei sich also:Wohin soll ich? -

Wicdcrkchrcn in mein Haus des Elends,

Jetzt des Hungers und des Todes Wohnung;Oder"

Und ein Mann stand plötzlich vor ihm,Hoch und greis. Er hielt ein Roß am Zaume,Rosses Augen funkelten wie Blitze,

Seine Nase sprühte Feuerfunken,

Und das Roß war weiß. Der greise Mann sprach,;Horymyrz, du Guter, nimm das Roß hier;.Sc he nn i k ist sein Name, bei dem NamenNenn' es in der Noch; es wird dir helfen.

Aber jetzt geh' und verschütte eilig

Alle Bergesklüfte. Aus den Klüften

Steigt ein Dampf gen Himmel, Pest den Armen."

Also sprach der Mann, und ihm vor AugenGing er in den Berg; der Berg verschloß sich.

Und mit Hellen Augen stand das Roß da,.

Wieherte und scharrte. Zitternd faßt esHorymyr,z, und streichelt es gar freundlich:Sehen nik, lieber Schennik, bei dem NamenNenn' ich dich; du sollt, du wirst mir helfen!"Schwang sich drauf; das Roß flog wie der Wind

schnell

Hin zum Goldgebirge. Plötzlich wiehert,

Stampft das Roß, und tausend Bergegeister,

Alfen, Zwerge kommen ihm zu Hülfe;

Tief aufheulend siel die grause Kluft zu.

' k'

Mitternacht war's, und der Mond am HimmeiLeuchtet' freundlich. Wie, der Pfeil im Winde