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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
Entstehung
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519
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Fünftes Buch.

Alles Volk, verbannt in grause Tiefen,

Wühlt die Erd' auf, seufzet auf zum Fürsten:Doch wo hört ein Fürst des Volkes SeufzerTief im Bauch der Erde?

Und der Himmel >

Höret sie; und plötzlich wird der Himmel,

Wie des Fürsten Herz, von Er; und Eisen,Denn es regnet nicht. Aus dürrem BodenSteigt hervor der Hunger, blaß und gräßlich;Würget Haufen, arme Haufen nieder,

Und begräbt sie tief im Bauch der Erde.

Und cs wallen Haufen, arme HaufenHungernder, Verschmachtender zum Fürsten:Vater, gicb uns Brot für unsre Kinder,

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Tief im Herzen fühlte, der zum FürstenOftmals trat, und immer bat vergebens;

Er, der Armen Zuflucht, Er ein HellerStern im Dunkeln, der sein letztes Brot nunUnter feine Mitgenoffcn theilte,

Horymyrz ging traurig in der Wüste,

Und für uns. Wir sterben! Laß uns lieber

Unsre Aeckcr bauen statt der Berge,

Statt der Gruben uns in Hütten wohnen!

Vater, höre deine Kinder! höre!"

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Und es höret sie ein andrer Vater,

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Der schon lang' in seinem Berge wohnte,

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Und sich oft des Volkes Noth erbarmte

Hört die Wunderfage!

Einst am Abend

Ging ein Edler, der des Landes Jammer

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