Fünftes Buch.
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Fraüt die Göttin Klimba, bis die Götti»
Endlich spricht und öffnet Reiches Zukunft:
„Auf! wohlauf Libussa, steige nieder,
Hinterm Berge dorr, an Bila's UferSoll dein weißes Roß den Fürsten finden,
Der Gemahl dir se>> und Stammes Vater,
Fahrt da emsig mit zwei weißen Stieren,
In der Hand die Ruche feines StammesUnd halt Tafel da auf eiscr'm Tische.
Eile, Tochter, Schicksalsstunde eilet."
Schwieg die Göttin und Libussa eilet,
Sammlet ihre Böhmen, legt die KroneNieder auf die Erde und spricht also r
„Auf! wohlauf ihr Böhmen, tapfre Männer,Hinterm Berge dort, an Bila's UferSoll mein weißes Roß den Fürsten finden,
Der Gemahl mir sey und Stammes Vater,
Fahrt da emsig mit zwei weißen Stieren,
In der Hand die Ruthe seines Stammes, :
Und halt Tafel da auf eiser'm Tische.
Eilet, Kinder, Schicksalsstunde eilet."
Und sie eilten, nahmen Krön' und MantelUnd das Roß vor ihnen, wie der Wind schnell,
Und ein weißer Adler über ihnen —
Bis an. Bila's Ufern überm Berge
Stand has Roß und wiehert einem Manne, ,
Der den Acker pflüget. Tiefvcrwundert
Stehen sie. Er schreitet in Gedanken,
Pflüget emsig mit zwei weißen Stieren,, ,
In der Rechten eine dürre Ruthe.