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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
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512
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öi2 VIII. Deutsche Lieder.

Und sie boten laut ihm guten Morgen.Starker treibt er seine weißen Stiere,

Höret nicht.Scp uns gegrüßck, Fremdet,

Du der Götter Liebling, unser König!"

Treten zu ihm, legen ihm den MantelUm die Schulter und die KönigskroneAuf sein Haupt.O hattet ihr mich immerPflügend meinen Acker lassen enden!

Spricht er, eurem Reiche sollt's nicht schaden --Doch es ist des schnellen Schicksals Stunde."

Und steckt ein die Rutbe in die Erde,

Band lie weißen Stiere los vom Pfluge:'Geht, woher ihr kämet!" Plötzlich hobenSich die weißen Stiere in die Luft hin,

Gingen ein zu jenem nahen Berge,

Der sich schloß und aus ihm sprang ein faulesWasser, das noch jetzo springet. PlötzlichGrüncte die Ruthe aus dem Boden,

Sprießet oben in drei Zweige. StaunendSehn sie Alles. Und Przempsl, der Denker,(Also war sein Name) kehrt den Pflug um,Langet Käs' und Brod aus seiner Tasche,

Heißt sic nicdcrsitzen auf die Erde,

Legt die Mahlzeit auf den Pflug mit Eisen t),Haltet denn mit eurem Fürsten Tafel."

Und sie staunen ob des SchicksalspruchesWahrheit, sehn den Eisenlisch vor ihnenUnd die Ruthe grünen. Und o Wunder,

Schnell vertrocknen zwei der dreien ZweigenUnd der dritte blühet. Endlich können

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