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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
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456
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VIII. Deutsche Lieder.

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Frisch auf, ihr tapferen Soldaten,

Ihr, die ihr noch mit deutschem Blut,

Ihr, die ihr noch mit frischem MuthBelebet, suchet große Thatcn!

Ihr Landesleut', Ihr Landsknecht', auf!

Das Land, die Freiheit sich verlieret.

Wo ihr nicht muthig schlaget drauf,

Und überwindend triumphirct.

Der ist ein Deutscher wohl gebohrcn,

Der von Betrug und Falschheit frei,

Hat weder Redlichkeit noch Treu,

Noch Glauben und Freiheit verkehren.

Der ist ein deutscher EhrenwerthDer wacker, herzhaft, unvcrzagetSich für die Freiheit mit dem SchwertIn Tod und in Gefahren waget.

Dann wann ihn schon die Feind* verwunden,

Und nehmen ihm das Leben hin,

Ist Ehr' und Ruhm doch sein Gewinn,

Und er ist gar nicht überwunden.

Ein solcher Tod ist ihm nicht schwer,

Weil sein Gewissen ihn versüßet,

Und er erwirket Lob und Ehr',

Indem er so sein Blut vergießet.

Sein Nam' und Ruhm allzeit erklingenIn allem Land, in jedem Mund.

Sein Leben durch den Tod wird kund,

Weil die Nachkömmling' ihn besingen,