j 52 VI. -Nordwestliche Lieder.
Der einsam liegt auf seinem Schild':
Halbgeschlosscn die Augen in Thaten,
Kam Fillans Stimme zum Ohr ihm:
„Und schlaft der Gatte von Klatho.?
Und wohnt der Ve»er des Tobten in Ruh?
Und ich vergessen in Falten der WolkenBin einsam in Banden der Nacht."
„Warum kommst in Mitte der Traume du mir?Sprach Fingal, und hob sich schnell,
Kann ich dich vergessen, mein Sohn?
Deinen Gang von Feuer auf Rethlans Felde!
Nicht also kommen auf Königs Seele
Die Thaten der Macht'gen im Stahle des Strahls.
Sie scheinen ihm nicht, wie ein Blitzstrahl,Der schwimmet in Nacht den Fußtritt hinweg.
Ich denk' im Schlaf des lieblichen Fillan,
Denn hebt in der Seele sich Zorn." —
Griff der König zum Speer,
Schlug zum Schilde tönenden Schall,
Zum Schilde hangend im Dunkel hoch,
-Verkündung der Schlacht der -Wunden ^-
Auf jeglicher Seite des BergsAuf Winden flohen die Tobten hinweg,
Durchs Thal der vielen KrümmenWeinen die Stimmen der Tiefe.
Schlug an das Schild, noch einmal,
Aufstand Krieg in den Traumen des Heers: