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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
Entstehung
Seite
226
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V. Lieder aus dcm Süd.

Ein Jahr ists, Undankbare,Seit du dies Ufer flohest.

Das, seit du flohest, wild ist,

Und stürmt wie meine Seele:

Mein Netz entsinkt den Händen,Wie mir das Leben hinsinkt,

Mein Hek; zctbricht am Felsen,

Wie diese Welle spaltet."

O wie er traurig klagte

Der über Land und WogenDen schnellsten Raub ereilet,

Und jeden Flüchtling haschet,

D Liebe, lcichtet Vogel!

Was helfen dir die Flügel?

Was helfen dir die Pfeile?

Wenn die dir immer fliehet,

Die mir mein Alles raubet!"

O wie er traurig klagte

Daß unter ihm die Wellen,

Und hinter ihm die Felsen,

Und rings um ihn die WindeIn seine Lieder ächzten.