zuden Volksliedern. Zr
Gedicht herab, jede zweite Zeile auf ar endigt unddamit im Spanischen prächtig und angenehm in derLust verhallet, übersetze jemand so etwas in unsreSprache! Uebrigens wiederhole ich, daß in Absichtauf Romanze und Lied von daher noch viel zu ler-nen sey und für uns dort vielleicht noch ein gan-zes Hespericn blühe. Außer dem Italienischen kenneich keine neuere Sprache, die niedlichere lyrischeKranze flechte, als Jberiens Sprache, die übcrdicßnoch mebr klinget, als jene. Unsre Vater beküm-merten sich um sie und Vater Opitz hat den schonenDoppelgcsang des 6il-Uc>Io: lVlienira? ei bloi
sus ra^os mu)' aräisntss selbst übersetzet. Cro-lle gk liebte die Sprache und holte aus ihr dieBlume her, die in seinen besten Gedichten so me-lancholischsüß duftet. Das kleine Liedchen, dasKästner übersetzt hat, das Eil-Blas aus demThurm singen hörte:
Ach, daß Jahre voll VergnügenSchnellen Winden gleich verfliegen;
Einen Augenblick voll LeidMacht der Schmerz zur Ewigkeit —
welchen Lilicnduft verbreitct's um sich! und so sindHaine von Blumen und süßen Früchten, die verkanntund in Oede dort blühen-
Aus dem Italienischen habe ich nur ein paarLieder gegeben. Ihre Novellen sind von den großenMeistern Boccaz und Pulci, Ar io st undScandian o bereits also behandelt worden, daßsie im höchsten Licht glanzen. Gewissermaßen ist