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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
Entstehung
Seite
86
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von Messe zu Messe, und die lautesten Stimmenverratben eine Unwissenheit deutscher und oller Lite-ratur, über die man erstaunt. Zachariä singeine Auswahl an, die bald aufhörtc, die meisten gu-t,n Sachen liegen begraben , wo sie niemand suchenmag, noch zu finden träumet. Ich opferte daher lie-ber Einiges auf, um von altern Dichtern der Deut-schen, von jedem meistens nur Ein Stück cinzustrenenund Aufmerksamkeit auf sie zu erregen. Weit binich damit noch nicht gekommen, und insonderbeit fehl-ten mir zu zweien oder dreien Stücken Platz, diemanche kaum dem Namen nach kennen werden-doey Zeit hat Ehr.

Wie wünschte ich, daß Bodm er in jünaernJahren auf Sammlung dieser Art Gedichte und Lie-der gefallen wäre! oder Lefsingcn es bessere Ar-beiten erlaubten, seine Kenntnisse deutscher Literatur,die wohl die einzigen ihrer Art fcyn möchten, auchhier zu verfolgen. Die Beiträge, die die HerrenEschen bürg, Anton, Seybold u. f. imDeutschen Mu ke u m geliefert, sind schätzbar:es wäre gut, wenn dies Journal von Mehrern dazuangewandt würde.-

Mir fey es erlaubt, hier nur noch eine reicheQuelle von gemeinen, insonderheit Trink- und Buhl-liedecn anzuführen, es sind die Uebersctzungen Fi-scharts. In seinem verdeutschten Rabelais, zumalin der Litanei der Trunkenen, und sonst beinahedurchbin ist eine solche Menge lustiger Lieder, wenig-stens d,m Anfänge nach und strophcnwcise angeführt,daß mancher kleine feine All m «nach von