zu den Volksliedern.
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darin ist wenig und wiederholen sie sich oft, obsgleich an zarten Stellen und sinnreichen Wendungenauch nicht ganz fehlet. Man müsste aber das Goldaus dem abgetragenen Zeuge ausbrcnnen und wenigeskonnte man ganz geben. Das bekannte Lied: Es
wohnet Lieb bei Liebe: das Lied vom treuen
Wächter; das schon in der Manessischen Samm-lung, obgleich in anderer Versart, zu finden: vonSultans Tochter, vom Streit der Liebe:das Lied von den drei Rosen, den siebenWünschen und andre, konnte man vielleicht inStellen und Strophen geben, auch mit einigen Lie-dern bekannt machen, wenigstens sofern sie Musterandrer und damals berühmter Weisen gewesen.
Ich hielt mich am liebsten zu beinah vergessnendeutschen Dichtern und einzelnen guten Gedichten der-selben. Unter seinen drei gebildeten Nachbarinnen,England, Frankreich und Italien, zeichnet sich auchdarin Deutschland aus, daß cs seine besten Köpfeälterer Zeiten verrißt und also seine eignen Gabenverschmähet. Alle drei genannte Nationen machen soviel Staat aus ihren vergangnen Zeiten, und habenSammlungen, Mumcnlesen ihrer Dichter nach der.Reihe; wir leben jetzo nur mit uns selbst, d. i.
unter der Nummer H21 h» viele deutsche Rit-ter- und Liebesgedichte genannt, die zu Maxi-milians Handbibliothek gehört haben und ihmsehr lieb gewesen; von ihrem Inhalt aber wirdnichts mitgetheilt. Sollte nicht eine nahereRach-richt der Mühe werth seyn? .