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III. Vorrede.
Mit Hesiodus und Orpheus ists, in ihrerArt, ein Gleiches. Nicht daß ich die Werke, dieunter des letzten Namen gehen, für Urschrift des al-ten Orpheus hielte; sie sind ohne allen Zweifel nichtsals spatere, vielleicht sechs- sieben- und mcincthalbhundertmal aufgefrischte Kopien alter Gesänge undSagen; aber daß sie dieses sind, daß alter Gesangund Sage in ihnen noch durchschimmert, ist, wennmich nicht alles trügt, sehr merkbar. Auch Hesiod,der an Aechtheit jenem weit versteht, hat gewiß fremdeVerse; und doch ist überall, der alte ehrwürdige Volks-sanger, der einsaitige Hirt, der am Berge der Musenweidete, und von ihnen die Gabe süßer Gesänge undLehren zum Geschenk überkam, hörbar. O wäremirs gelungen, von diesen goldncn Gaben und Ge-richten der Vorzeit, als den edelsten Volksgcsangen,etwas in unsre Sprache zu übertragen, daß sie nocheinigermaßen, was sie sind, blieben! Homer, He-siodus, Orpheus, ich sehe eure Schatten dortvor mir auf den Inseln der Glückseligen unter derMenge und höre den Nachhall eurer Lieder; aber mirfehlt das Schiff von euch in mein Land und meineSprache. Die Wellen auf dem Meere der Wicder-
lich gedient hat. Die Odyssee insonderheit warihm, so wie uns allen, näher, und ist viele Ge-sänge durch gar hold und vertraulich. Diesist meine Meynung und enva ein kleiner Dankfür das Werk vieler Jahre, dessen Arbeit sichim Genüsse wohl über allen Dank belohnt hat;anderer Meynung und künftige Uebertreffung un-beschadet»