zu den Volksliedern.
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sammensetzung und Farben für Leser auf dem Pol-ster, wäre er gewiß nie entstanden, oder nie, waSer unter allen Völkern ist, worden. Alle Welt undSprache, insonderheit der älteste, graue Orient liefertvon diesem Ursprünge Spuren die Menge, wenn cssolche vorzuführen und aufzuzahlen noch wäre.
Die Namen und Stimmen der ältesten griechi-schen Dichter bezeugen dasselbe. Linus und Or-pheus, Phantasier und Hermes, Musausund Amphi 0 n , Namen und Nachrichten der Fa-bel oder Wahrheit, zeugen, was damals Poesie war?woraus sie entsprang? worin sie lebte?
Sic lebte im Ohr des Volks, auf den Lip-pen und der Harfe lebendiger Sänger: sie sangGeschichte, Begebenheit, Gehcimniß, Wunderund Zeichen: sie war die Blume der Eigen-heit eines Volks, seiner Sprache und seinesLandes, seiner Geschäfte und Vorurtheile,seiner Leidenschaften und Anmaßungen, seinerMusik und Seele.
Wir mögen von den den umherzichen-
den Sängern der Griechen so viel der Fabel geben,als wir wollen: so bleibt am Boden des Gefäßes dieWahrheit übrig, die sich auch in andern Völkern undZeitaltern gleichartig dargethan hat. Das Edelsteund Lebendigste der griechischen Dichtkunst ist ausdiesem Ursprung erwachsen.
Der größte Sänger der Griechen, Homerus,ist zugleich der größte Volksbichter. Sein Herr-