Bedenken, Jbnen aus einer Sammlung schlechterHandwerkslicder, ein sehnendtrauriges Liebeslied her-zusetzcn, das, wenn cs ein Gleim, Ra ml er oderGerstcnberg nur etwas cinlenkte, wie viele derNeuern übcrträfe!
Der süße Schlaf, der sonst stillt Alles wohl :c.*)
Ist das Sylbcnmaß nicht schon, die Sprachenicht stark, der Ausdruck empfunden? Und glau-ben Sie, so würden sich in jeder Art mehrereStücke finden, wenn nur Menschen waren, die siesuchten!
Wir haben viele und vielerlei neue Fabeln, wassagen Sie demolmgeachtet aber zu einer solchen alte»Fabel iw att<n Ausdruck und Ton:
Kukuk und Nachtigall.
Einmal in einem tiefen Thal rc. **)
Lassen Sie mich die Moral nicht dazu setzen, sieist schlechter gesagt, neuer, und wie vielerlei Moralkann sich nicht jeder selbst daraus ziehen, — inTheilcn und im Ganzen! Deutungen machen, wennman etwas die Welt kennet. — Aber zu unsermZweck: wie fest und tief erzählt! Ohne erzwungeneLustigkeit und -doch wie lustig und stark und treffendin jedem Wort, in jeder Wendung! — Aller gu-
*) Es steht in dieser Sammlung: Lied der Sehn-sucht.
**) Sie steht in dieser Sammlung.